Mattes Kuntermann gewinnt die Langdistanz, die Reimanns glänzen auf beiden Strecken und die Staffeln liefern spannende Duelle im Heidberg.
Besser hätten die äußeren Bedingungen kaum sein können: Bei strahlendem Sonnenschein gingen am Samstag, dem 10. Oktober, die Athletinnen und Athleten beim 34. Güstrower Crossduathlon in Mühl Rosin an den Start.
Der Wind spielte dabei kaum eine Rolle, denn gelaufen und gefahren wurde auf den Strecken im Waldgebiet Heidberg. Dort standen stattdessen Ausdauer, Kraft, Fahrtechnik und Durchhaltevermögen im Mittelpunkt.
Ob auf der Kurzdistanz mit 2,5 Kilometern Laufen, 13 Kilometern Radfahren und nochmals 2,5 Kilometern Laufen oder auf der Langdistanz über 5 Kilometer Laufen, 27 Kilometer Radfahren und weitere 5 Kilometer Laufen: Der Crossduathlon verlangte den Teilnehmenden einiges ab. Auf den Waldwegen waren sowohl Mountainbikes als auch Gravelbikes im Einsatz.
Mattes Kuntermann gewinnt die Langdistanz
Auf der langen Strecke setzte sich Mattes Kuntermann vom TeamK sports durch. Mit einer Gesamtzeit von 1:53:30 Stunden sicherte er sich den Gesamtsieg. Nur 29 Sekunden später erreichte Martin Stephan vom Bad Doberaner SV in 1:53:59 Stunden das Ziel. Den dritten Platz belegte Frank Reimann vom RSC Lüneburg Triathlon in 1:55:59 Stunden.
Besonders beeindruckend war die Radleistung von Martin Stephan: Mit 1:11:51 Stunden absolvierte er den schnellsten Bike-Split unter den Einzelstartern auf der Langdistanz. Der Gesamtsieger Mattes Kuntermann überzeugte dagegen mit starken Laufleistungen. Seine 18:33 Minuten für den ersten Lauf und 19:34 Minuten für den abschließenden Lauf waren jeweils die schnellsten Laufzeiten auf der langen Strecke.
Familie Reimann: Erfolg auf beiden Distanzen
Eine besonders schöne Geschichte schrieb die Familie Reimann. Während Vater Frank auf der Langdistanz mit Platz drei aufs Gesamtpodium fuhr, waren seine Söhne auf der Kurzdistanz erfolgreich.
Caspar Reimann vom RSC Lüneburg Triathlon gewann die Kurzdistanz in 1:01:41 Stunden. Sein Bruder Adam Reimann von der LG Lüneburg folgte in 1:05:42 Stunden auf Platz zwei und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in der Altersklasse M14.
Ein Vater auf dem Podium der Langdistanz und zwei Söhne auf den ersten beiden Plätzen der Kurzdistanz – das ist ein ganz besonderer gemeinsamer Erfolg und sicher ein Wettkampftag, an den sich die Familie gern erinnern wird.
Spannende Staffelrennen und echter Teamgeist
Auch die Staffeln sorgten für sehenswerte Leistungen. Hier kam es auf die richtige Mischung aus Laufstärke, Radleistung und guter Zusammenarbeit an.
Den Sieg holte das Team „Harte Schale, weicher Kern“ mit Matti Holtmann und Robert Merk in 1:58:21 Stunden. Platz zwei ging an „DaCor“ mit Cornelius Wermann und Danny Müller in 1:59:35 Stunden. Nur gut eine Minute trennte die beiden erstplatzierten Teams. Den dritten Platz sicherten sich „Paunas“ mit Paula Warnken und Jonas Daggen in 2:05:03 Stunden.
Eine besondere Erwähnung verdient Jonas Dagge, die mit 1:07:37 Stunden die schnellste Radzeit aller in der Ergebnisliste erfassten Staffel-Bike-Splits erzielte.
Ein rundum gelungener Crossduathlon
Sonnenschein, tolle Leistungen und eine begeisternde Atmosphäre machten den 34. Güstrower Crossduathlon zu einem gelungenen Sporttag. Die Wettkämpfe zeigten einmal mehr, wie vielseitig der Crossduathlon ist: Hier zählen nicht nur schnelle Beine, sondern auch Geschick auf dem Rad und die Fähigkeit, nach einer anstrengenden Bike-Strecke noch einmal alles aus sich herauszuholen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Athletinnen und Athleten, den Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützenden, die diesen Wettkampftag möglich gemacht haben.
Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher und Platzierten!

